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Ein Leben in der Mitte der Menschen

Für Claudio Parrinello ist es Freude und Lebenselixier

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Der Kemptener mit den italienischen Wurzeln ist als Gastronom von vier Lokalen wesentlich für die kulinarischen Treffpunkte Kemptens zuständig. Wir sprachen mit ihm über persönliche und berufliche Vorlieben, seine Ziele und Visionen.

Hallo Claudio. Schön, dass Sie trotz Ihres vollen Terminkalenders Zeit für ein Gespräch finden konnten. Wie halten Sie sich bei diesem anstrengenden Job mit vielen Nachtschichten fit?

Claudio Parrinello: Meine Motivation und mein Antrieb ist meine Leidenschaft für Gastronomie – das gibt mir Energie. Meine Mitarbeiter und ich sind ein eingespieltes Team, ich kann mich immer auf sie verlassen – das ist ein unheimlich wichtiger Faktor. Meine Nachtschichten halten sich mittlerweile allerdings in Grenzen – außer, wenn besondere Events anstehen, da feiere ich natürlich auch gerne mit.

Wo machen Sie Urlaub, wenn Sie sich aus dem Alltagsstress ausklinken? Geht es zurück zu den italienischen Wurzeln oder auf die Malediven?

Claudio Parrinello: Gelegentliche Auszeiten sind in meinem Job natürlich sehr wichtig – ich verbringe meine freie Zeit am liebsten mit meiner Familie. Obwohl Italien immer eine Reise wert ist, hat sich Ibiza zu unserem Urlaubs-Domizil Nummer eins etabliert. Dort verbringen wir die Ferien unserer Tochter immer sehr gerne.

Was bedeutet Heimat für Sie?

Claudio Parrinello: Kempten ist Heimat für mich, das Allgäu – hier lebt der Großteil meiner Familie und Freunde, hier lebe ich schon mein ganzes Leben lang, hier sind meine Lokale und hier fühle ich mich wohl. Ich habe natürlich auch eine starke Verbindung zu Italien, der italienischen Küche und Lebensfreude, aber daheim bin ich im Allgäu.

Dominieren die Küche zuhause italienische oder allgäuer Rezepte?

Claudio Parrinello: Die Küche zuhause bleibt ehrlichgesagt meistens geschlossen. (Lacht) Ich bin zeitlich so eingebunden, dass es ohnehin schwierig genug ist, meinen Restaurants genügend Zeit zu widmen – da ist es selbstverständlich, dass wir in einem meiner Lokale essen. Ich bin gerne im Kreise meiner Familie, aber auch meiner Teams – manche meiner Mitarbeiter sind schon von Beginn an dabei, das lässt tiefe Freundschaften entstehen und macht meine Restaurants zu einem zweiten Zuhause für uns.

Und wohin geht die Tendenz, wenn es um Ihr Lieblingsgericht geht?

Claudio Parrinello: Natürlich liebe ich die italienische Küche – ihre Vielfalt und das italienische Bewusstsein für Qualität. Aber ich muss gestehen, dass ich auch die deutsche Küche sehr schätze – ein zartes Rinderfilet mit frischen Steinpilzen zum Beispiel kann fast nichts toppen.

Sind die Standorte Ihrer Lokale bewusst in der Stadt ausgewählt oder wäre auch ein Traditionsrestaurant in einem Allgäuer Dorf denkbar?

Claudio Parrinello: Ich bin ein Mensch, der Leben braucht – es muss immer Bewegung herrschen. Das schätze ich an Großstädten sehr. Kempten ist also das Minimum für mich – kleiner ist für mich nicht vorstellbar. Trotzdem habe ich mit meiner Heimatstadt den perfekten Standort für meine Lokale – hier kennt sich jeder, hier steht das Persönliche noch im Vordergrund – im Gegensatz zur Anonymität in richtigen Großstädten. Das Exklusive ist mir aber sehr wichtig – ich könnte keine gewöhnliche Pizzeria eröffnen ohne das gewisse Etwas.

Genießen, essen oder feiern – Ihr Alltag spielt sich dort ab, wo andere schwerelose Lebensfreude spüren. Schaffen Sie es immer, persönliche Höhen und Tiefen von den Gästen unbemerkt zu durchleben oder ist deren gute Laune ansteckend?

Claudio Parrinello: Ich schätze mich sehr glücklich, vielen Menschen schöne Stunden in meinen Lokalen bescheren zu können – das ist ja auch meine Zielvorgabe: meine Gäste bestmöglich zu verwöhnen. Ihre Freude gibt mir sehr viel zurück und bereichert mein Leben mit vielen Glücksmomenten. Aber es ist ja völlig normal, dass auch ich mal einen schlechten Tag habe. Als Gastronom habe ich sehr viel Verantwortung, es ist nicht immer einfach, alles unter einen Hut zu bekommen – aber ich bin Perfektionist – ich möchte nur das Beste für unsere Gäste.

Welche Merkmale muss Ihr „Traum-Gast“ aufweisen?

Claudio Parrinello: Ich bin generell sehr glücklich mit meinen Gästen – viele von ihnen sind zu richtig guten Freunden geworden. Natürlich wünsche ich mir immer eine gewisse Wertschätzung den qualitativ hochwertigen Gerichten gegenüber und einen respektvollen Umgang mit meinen Mitarbeitern – dann steht schönen Stunden in meinen Lokalen wirklich nichts mehr im Wege.

Sie sind bestrebt, sowohl kulinarisch als auch mit ihren Lokalen von der Norm abzuheben. Außergewöhnliches wird oft mit Kunst in Verbindung gebracht. Sehen Sie sich als Künstler?

Claudio Parrinello: Ich würde mich zwar selbst nicht als Künstler bezeichnen, aber es gibt da natürlich durchaus Parallelen – Kunst erlaubt, seiner Kreativität freien Lauf zu lassen, Kunst verbinde ich mit Leidenschaft und der Liebe für das, was man schafft. Das sind Attribute, die ich definitiv teile – denn auch für mich steht es im Vordergrund, etwas Individuelles entstehen zu lassen, das unverkennbar die eigene Handschrift trägt.

Verlassen Sie sich in Modefragen auf die Kompetenz Ihrer Frau oder auf Ihren italienisch-angehauchten guten Geschmack?

Claudio Parrinello: Obwohl meine Frau definitiv ein Händchen für Mode hat, ist auch mein Interesse für neue Trends und Outfits groß – beim Shopping verlasse ich mich auf meinen italienischen Sinn für Mode.

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